Desktop-Virtualisierung: die Antwort auf die Kostenexplosion
Herkömmliche PCs sind monolithisch: Betriebssystem, Anwendungen und persönliche Einstellungen sind in einem Gerät vereint. Dadurch ergeben sich letztlich Tausende unterschiedliche Systeme. Jeder Benutzer hat seine Programme und Einstellungen, die sich gegenseitig und das Betriebssystem beeinflussen.
Dieser Zustand verkompliziert Wartung und Verwaltung, führt zu Sicherheitslücken und schwacher Geräteleistung. Alle Geräte an allen Standorten per Hand mit Updates und Patches zu versorgen, verschlingt ungeheure Mengen an Zeit. Und die jeweils unterschiedlichen Software-Hardware-Kombinationen verlangen alle eine individuelle Herangehensweise durch den Support.
So senken virtuelle Desktops die laufenden Kosten
Mit einer zentralen Desktop-Infrastruktur, einem einzigen Betriebssystem-Image und einer Anwendungs-Virtualisierungs-Umgebung ist die IT in der Lage, einen Desktop innerhalb von Sekunden einzurichten.
Der Bedarf an Updates, Patches und Neuinstallationen für jeden einzelnen Arbeitsplatz sinkt deutlich. Probleme werden ganz einfach gelöst, indem ein Image des Basisbetriebssystems auf eine virtuelle Maschine oder das Endgerät gestreamt wird und die persönlichen Einstellungen und individuell benötigten Anwendungen darauf aufsetzen.
Neue Software wird einmalig in die Anwendungs-Virtualisierungs-Umgebung integriert und sofort an alle Benutzer geliefert, ohne dass sich jemand Gedanken um mögliche Auswirkungen auf die einzelnen Endgeräte machen muss.
Virtuelle Desktops für alle
Zwar profitieren Organisationen auch dann von Desktop-Virtualisierung, wenn sie nur einen kleinen Teil ihrer PCs virtualisieren. In der Vergangenheit waren das oft die weniger anspruchsvollen Arbeitsplätze. Allerdings ist der Einspareffekt wesentlich größer, wenn viele oder alle Geräte zentral bereitgestellt und gewartet werden. So verursacht die Einzelplatzwartung Kosten pro PC, die zentrale Wartung und Pflege nicht – daher skalieren die Ersparnisse.
Bis vor kurzem war es nicht möglich, jedem Mitarbeiter den Desktop zentral bereitzustellen, den er für die Arbeit benötigte – so waren die Leistungseinbußen etwa bei grafischen Anwendungen zu hoch oder die Kompatibilität mit externer Peripherie nicht gegeben. Die Kostenvorteile konnten diese massiven Einschränkungen nicht ausgleichen. Das ist auch der Grund, warum VDI-Lösungen der ersten Generation (Virtual Desktop Infrastructure) Unternehmen zwar zahlreiche Vorteile brachten, aber herkömmliche Desktop-PCs nicht großflächig ersetzen konnten.
Warum mit Citrix XenDesktop 4 eine neue Ära beginnt
Citrix hat mit XenDesktop 4 die Bereitstellung von Desktops auf eine neue Grundlage gestellt: Die integrierte Citrix FlexCast™-Technologie löst den scheinbaren Widerspruch zwischen individueller Benutzeroberfläche und zentraler Bereitstellung endgültig auf: Jeder Anwender erhält den idealen Desktop für seine Aufgabe – und zugleich profitieren Unternehmen von den Sicherheits- und Kostenvorteilen einer zentralisierten Lösung. Die Bereitstellungsmöglichkeiten mit FlexCast umfassen:
- Gehostete Shared Desktops - die bewährte, kostengünstigste Variante
- Gehostete, VM-basierte VDI-Desktops - individuelle, leistungsstarke Windows-Desktops
- Gehostete Blade-PC-Desktops - für hohen Ressourcenbedarf und Power-User
- Gestreamte lokale Desktops - zentralisierte Imageverwaltung, lokale Rechenleistung
- Virtuelle Anwendungen auf lokal installierten Desktops - zentral verwaltete Anwendungen auf lokalen Geräten
- Lokale VM-basierte Desktops - On- und Offline-Nutzung für mobile Benutzer (mit dem in Kürze verfügbaren XenClient möglich)
Zugleich integriert XenDesktop 4 Citrix HDX-Technologien, die unabhängig von Netzwerk und Endgerät für eine hohe Leistung auch bei Multimedia-Anwendungen, USB-Peripherie oder 3D-Grafiken sorgen – zuverlässiger als ein traditioneller PC. Mit HDX benötigen Unternehmen bis zu 90% weniger Bandbreitenbedarf für die gleiche Leistung als alternative Lösungen.
Und Citrix XenDesktop 4 enthält den vollen Funktionsumfang der bewährten XenApp Virtualisierungs-Technologien. Damit ist es die einzige Lösung, die sowohl Desktops als auch Anwendungen bereitstellen kann und das Thema Desktop-Virtualisierung endgültig aus dem Nischendasein herausholt.
Mehr zu Desktop-Virtualisierung im allgemeinen und zu XenDesktop 4 im speziellen erfahren Sie auf den Citrix Virtualization Seminars.
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